Spurlos verschwunden? Jüdische Lebenswelten im Herzen Berlins vor der NS-Diktatur.

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Wednesday, Mar 11 · 11:00 AM – 12:00 AM

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Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum realisiert gemeinsam mit dem Mitte Museum ein neues Erinnerungsprojekt zur jüdischen Geschichte der Spandauer Vorstadt. Im Scheunenviertel werden dauerhaft zehn Straßenmarkierungen installiert – unter anderem in der Gormannstraße, Rosenthaler Straße und am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Straßennamen erscheinen in jiddischer Schrift, ergänzt durch Erläuterungen und QR-Codes. Über die QR-Codes gelangen Besucher:innen zur interaktiven Website www.jewishmitteberlin.de. Eine digitale Karte macht rund 40 jüdische Orte, Institutionen, Biografien und historische Ereignisse wie das Scheunenviertelpogrom von 1923 sichtbar. Ein Glossar ergänzt das Angebot. Thematische Rundgänge führen in den Erzählstimmen von Mascha Kaléko, Alexander Granach und Regina Jonas durch das Viertel. Das Projekt verknüpft so eine physische mit einer digitalen Erinnerungslandschaft. Gerade in einem Quartier, in dem bislang nur wenige Stolpersteine und kaum sichtbare Erinnerungszeichen vorhanden sind, schafft das Vorhaben neue Bezugspunkte im Stadtraum. Es richtet sich an ein breites, zweisprachiges Publikum und lädt dazu ein, die jüdisch-migrantische Geschichte eines heute oft als geschichtslos wahrgenommenen Viertels neu zu entdecken. Pressetermin für Launch der Website und Einweihung der Straßenschilder in Anwesenheit des Staatssekretärs für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Oliver Friederici: 11. März 2026, 11 Uhr Ort: Ecke Almstadtstraße / Münzstraße in 10178 Berlin Um Anmeldung zur Einweihung der Straßenschilder und des Launches der digitalen Erinnerungslandschaft am 11. März 2026 wird gebeten unter presse@centrumjudaicum.de oder telefonisch: 030-880 28 316. Die Realisierung des Projektes wird aus Mitteln des “Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus” der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglicht.