
800 Kilometer zu Fuß Im äußersten Westen Spaniens, in Santiago de Compostela befindet sich der Sage nach das Grab des Apostels Jakobus. Seit dem Mittelalter nehmen die Menschen die Entbehrungen und Gefahren einer langen Pilgerreise auf sich, um hier um die Vergebung ihrer Sünden zu beten. Noch heute verkörpert der Jakobsweg die große Sehnsucht unserer Zeit, eine Auszeit zu nehmen, den Alltag hinter sich lassen, zu Fuß zugehen und aus eigener Kraft voranzukommen. Der Pilger klinkt sich aus der modernen Welt aus, lebt einfach und geht mit der Zeit – statt ihr atemlos hinterher zu hetzen. Jeder hat seine eigenen Beweggründe, seine Motivation, den Jakobsweg zu laufen: 800 Kilometer über die Pyrenäen, durch die endlose Weite des kastilischen Hochlandes und das grüne Galicien bis zur Atlantikküste. In den 39 Tagen meiner Wanderschaft machte er dieselben spezifischen Erfahrungen wie die Pilger zu allen Zeiten: Aufbrechen, körperliche Herausforderungen, Einsamkeit begegnen, durchhalten und schließlich ankommen. Es sind die Geschichten einer Reise voller Strapazen, aber auch voller Glücksmomente, von der Schönheit und Einfachheit der Pilgerschaft, der Nähe zur Natur und dem unmittelbaren Kontakt zu sich selbst. Dazu zeigen meine Großbildpanoramen ein nahezu unbekanntes Stück Spanien, das mit den Klischees von Flamenco, Strand und Ballermann nur hin und wieder etwas gemein hat. Kartentelefon: 030 - 333 40 22
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