
Museums on the Move: Ausstellungen als Mittel der Kulturdiplomatie (1930-1940)
Monday, May 4, 2026
7:00 PM – 9:00 PM
In den 1930er Jahren förderte das faschistische Regime Benito Mussolinis eine Reihe von Ausstellungen mit italienischen Meisterwerken in Europa (London, Paris, Belgrad) und den USA. Diese Ausstellungen waren ein charakteristisches Merkmal der Ausstellungskultur der Zwischenkriegszeit: Die Zusammenarbeit der ausländischen Museen spiegelte deren Bestreben nach internationalen Kooperation nach dem Ersten Weltkrieg wider, um Frieden und Verständigung zwischen den Völkern zu fördern. Der rasante Wachstum dieses internationalen Ausstellungssystems stellte die europäischen Museumskurator:innen jedoch vor eine große Herausforderung: Wie konnten sie die Zirkulation von Kunstwerken als Instrument der Demokratisierung fördern, ohne dabei ihre professionelle Autonomie und die Kontrolle über ihre Sammlungen zu verlieren? Der Vortrag schildert die Rolle der Museen in der internationalen Kulturdiplomatie jener Zeit und insbesondere die Debatte über Ausstellungen, die in den 1930er Jahren innerhalb des Office International des Musées geführt wurde.
In Kooperation mit der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. Um Anmeldung wird gebeten: sophia.graefe@richard-schoene-gesellschaft.de
Matilde Cartolari ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Ausstellungs- und Museumsgeschichte, Konservierung und Kunstmarkt im Europa des 20. Jahrhunderts.
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Altonaer Str. 15, 10557 Berlin
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Free
Evening Ideas in Berlin
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Museums on the Move: Ausstellungen als Mittel der Kulturdiplomatie (1930-1940)
Monday, May 4, 2026
7:00 PM – 9:00 PM
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In den 1930er Jahren förderte das faschistische Regime Benito Mussolinis eine Reihe von Ausstellungen mit italienischen Meisterwerken in Europa (London, Paris, Belgrad) und den USA. Diese Ausstellungen waren ein charakteristisches Merkmal der Ausstellungskultur der Zwischenkriegszeit: Die Zusammenarbeit der ausländischen Museen spiegelte deren Bestreben nach internationalen Kooperation nach dem Ersten Weltkrieg wider, um Frieden und Verständigung zwischen den Völkern zu fördern. Der rasante Wachstum dieses internationalen Ausstellungssystems stellte die europäischen Museumskurator:innen jedoch vor eine große Herausforderung: Wie konnten sie die Zirkulation von Kunstwerken als Instrument der Demokratisierung fördern, ohne dabei ihre professionelle Autonomie und die Kontrolle über ihre Sammlungen zu verlieren? Der Vortrag schildert die Rolle der Museen in der internationalen Kulturdiplomatie jener Zeit und insbesondere die Debatte über Ausstellungen, die in den 1930er Jahren innerhalb des Office International des Musées geführt wurde.
In Kooperation mit der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. Um Anmeldung wird gebeten: sophia.graefe@richard-schoene-gesellschaft.de
Matilde Cartolari ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Ausstellungs- und Museumsgeschichte, Konservierung und Kunstmarkt im Europa des 20. Jahrhunderts.
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