
Friedrich B. Henkels vielseitiges Werk ist von Anregungen, Ent­deckungen und Materialien seiner aus­gedehnten Reisen – etwa nach Georgien, Italien, Kappadokien, die Kykladen, Rom oder Bornholm – oder zentralen Orten seiner Biografie – die Rhön, der Barnim – geprägt. Gesehenes, ins­besondere Gestein wird zum wieder­kehrenden Motiv in seinem plasti­schen Werk ebenso wie in seinen Zeich­nungen und Collagen. Land­schaften und Architek­turen werden ab­strahiert und ver­dichtet zu Zeichen, Fläche, Textur, Figur – zur „Landschafts­figur“. Friedrich B. Henkel bleibt dabei nah an den Quellen und geht zugleich mit Präzision und Klarheit darüber hinaus, indem er organi­sches Material im Dialog mit architek­tonischen Phäno­menen zu etwas ganz Eigen­ständigem weiter­entwickelt. In der Galerie Pankow stehen erstmalig seine Collagen aus den Jahren von 1967 bis 2025 im Zentrum der Ausstellung. Im Dialog mit aus­gewählten Skulp­turen schaffen die vielschichtigen Experimente auf Papier neue Zugänge zu dem Gesamt­werk Henkels, der 2026 auf neunzig Jahre Leben und Schaffen zurück­schauen kann. Eröffnung am Dienstag, 10.02.2026, 19.00 Uhr Es sprechen: Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow Anita Kühnel, Kunsthistorikerin, Berlin
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