
Der Julius ............... Spandauer Kulturpreis Reiner Maria Matysik ................ Sextinction Justin Time & Sabine Ercklentz ................... Denkmal Streicheln - Denkmal Hören
Tuesday, April 28, 2026
10:00 AM – 05:00 PM
ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst
14.2. - 3.5.2026
Wir laden Sie und Ihre Begleitung herzlich ein
zur ERÖFFNUNG am Freitag, den 13.2.2026 um 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Carola Brückner - Bezirksstadträtin für Kultur
Einführung: Dr. Ralf F. Hartmann - Künstlerische Leitung ZAK
Drei neue Ausstellungen im Erdgeschoss:
LOUNGE
Preisträger*innen „DER JULIUS“ Georgia Krawiec, Karen Scheper, Aydin Öztek
Spandauer Kulturpreis 2025 für bildende Kunst
2025 hat der Bezirk Spandau zum ersten Mal den Spandauer Kulturpreis „Der Julius“ ausgeschrieben. Am westlichen Rand Berlins gelegen, verfügt Spandau über eine breit aufgestellte kulturelle Szene von bildenden Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern, Theaterleuten und -projekten, performativ und interdisziplinär arbeitenden Kunstschaffenden sowie Literatinnen und Literaten.
Mit dem Spandauer Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Der Preis wird für herausragende Leistungen in der jeweiligen Disziplin, für überdurchschnittliches Engagement für die bezirkliche Kulturarbeit oder für innovative Formate vergeben, die möglichst vielen Menschen Teilhabe sowohl als Aktive als auch Rezipierende ermöglichen.
Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und mit insgesamt 10.000 € dotiert. Er wurde am 28.11. im Rahmen des Spandauer Kulturfests von der Kulturstadträtin Dr. Carola Brückner an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen.
Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.
GALERIE
Reiner Maria Matysik - SEXTINCTION
Was im Grunde keinen Namen hat oder: Die Neuerfindung der Natur
Reiner Maria Matysik (* 1967 in Duisburg) nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen – hier um das (Un-) Logische ergänzt – eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen phytischen, animalischen oder biofaktischen Lebensrealitäten als Antibiologie überleben kann.
Im Nachdenken über die Disziplinen entwirft der Künstler utopische Szenarien für eine Zukunft des Menschlichen jenseits des Menschen. Nur als Hybrid und postevolutionärer Symbiont (Donna Haraway) ist – nicht nur für Matysik – zukünftiges menschliches Leben vorstellbar. Um solche Vorstellungen bereichern uns die Objekte, Zeichnungen und Videoarbeiten, aber auch die Performances und partizipativen Projekte eines Künstlers, der bereits seit Mitte der 1990er-Jahre über die heute virulenten Fragen nachdenkt:
„Es geht um das Verhältnis des Menschen zu sich selbst sowie zu anderen Lebensformen, seine Hybris und Arroganz, Hierarchien und Blindheiten.“
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
PROJEKTRAUM
Justin Time und Sabine Ercklentz - DENKMAL STREICHELN - DENKMAL HÖREN
Die Installation im Projektraum des ZAK ist der zweite Teil des Projekts Denkmal Streicheln – Denkmal Hören von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt.
Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen im Sommer 2025 wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet. Ein multisensorischer Erfahrungsraum, eine „Anti-Bronze“ entsteht.
Sabine Ercklentz ist eine deutsche Trompeterin und Komponistin, deren Arbeiten sich häufig in musikalischen Grenzbereichen und über feste Genregrenzen hinwegbewegen. Sie ist Teil des elektroakustischen Duos ercklentz**neumann und des Splitter Orchesters.
Justin Time ist Multimediakünstler, Filmemacher und Kurator. Nach seiner Steinmetz*inausbildung begab er sich für 3 Jahre auf die Walz quer durch Europa. Er studierte Bildende Kunst und Bildhauerei an der Kunstschule Berlin Weißensee und Urban Studies am San Francisco Art Institute.
Gefördert aus Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit Spandau.
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Während des Oster-Ritterfest vom 4.-6. April bleibt das ZAK leider geschlossen! ...............................................................
> Der Besuch der Kommunalen Galerie ist kostenfrei.
Bitte an der Kasse Bescheid sagen, dass Sie nur ins ZAK möchten und Sie erhalten ein ZAK-Ticket.
Address
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Evening Ideas in Berlin
Things to do tonight · powered by NothingPlan

Der Julius ............... Spandauer Kulturpreis Reiner Maria Matysik ................ Sextinction Justin Time & Sabine Ercklentz ................... Denkmal Streicheln - Denkmal Hören
Tuesday, April 28, 2026
10:00 AM – 05:00 PM
About this Event
ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst
14.2. - 3.5.2026
Wir laden Sie und Ihre Begleitung herzlich ein
zur ERÖFFNUNG am Freitag, den 13.2.2026 um 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Carola Brückner - Bezirksstadträtin für Kultur
Einführung: Dr. Ralf F. Hartmann - Künstlerische Leitung ZAK
Drei neue Ausstellungen im Erdgeschoss:
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Preisträger*innen „DER JULIUS“ Georgia Krawiec, Karen Scheper, Aydin Öztek
Spandauer Kulturpreis 2025 für bildende Kunst
2025 hat der Bezirk Spandau zum ersten Mal den Spandauer Kulturpreis „Der Julius“ ausgeschrieben. Am westlichen Rand Berlins gelegen, verfügt Spandau über eine breit aufgestellte kulturelle Szene von bildenden Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern, Theaterleuten und -projekten, performativ und interdisziplinär arbeitenden Kunstschaffenden sowie Literatinnen und Literaten.
Mit dem Spandauer Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Der Preis wird für herausragende Leistungen in der jeweiligen Disziplin, für überdurchschnittliches Engagement für die bezirkliche Kulturarbeit oder für innovative Formate vergeben, die möglichst vielen Menschen Teilhabe sowohl als Aktive als auch Rezipierende ermöglichen.
Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und mit insgesamt 10.000 € dotiert. Er wurde am 28.11. im Rahmen des Spandauer Kulturfests von der Kulturstadträtin Dr. Carola Brückner an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen.
Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.
GALERIE
Reiner Maria Matysik - SEXTINCTION
Was im Grunde keinen Namen hat oder: Die Neuerfindung der Natur
Reiner Maria Matysik (* 1967 in Duisburg) nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen – hier um das (Un-) Logische ergänzt – eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen phytischen, animalischen oder biofaktischen Lebensrealitäten als Antibiologie überleben kann.
Im Nachdenken über die Disziplinen entwirft der Künstler utopische Szenarien für eine Zukunft des Menschlichen jenseits des Menschen. Nur als Hybrid und postevolutionärer Symbiont (Donna Haraway) ist – nicht nur für Matysik – zukünftiges menschliches Leben vorstellbar. Um solche Vorstellungen bereichern uns die Objekte, Zeichnungen und Videoarbeiten, aber auch die Performances und partizipativen Projekte eines Künstlers, der bereits seit Mitte der 1990er-Jahre über die heute virulenten Fragen nachdenkt:
„Es geht um das Verhältnis des Menschen zu sich selbst sowie zu anderen Lebensformen, seine Hybris und Arroganz, Hierarchien und Blindheiten.“
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
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Justin Time und Sabine Ercklentz - DENKMAL STREICHELN - DENKMAL HÖREN
Die Installation im Projektraum des ZAK ist der zweite Teil des Projekts Denkmal Streicheln – Denkmal Hören von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt.
Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen im Sommer 2025 wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet. Ein multisensorischer Erfahrungsraum, eine „Anti-Bronze“ entsteht.
Sabine Ercklentz ist eine deutsche Trompeterin und Komponistin, deren Arbeiten sich häufig in musikalischen Grenzbereichen und über feste Genregrenzen hinwegbewegen. Sie ist Teil des elektroakustischen Duos ercklentz**neumann und des Splitter Orchesters.
Justin Time ist Multimediakünstler, Filmemacher und Kurator. Nach seiner Steinmetz*inausbildung begab er sich für 3 Jahre auf die Walz quer durch Europa. Er studierte Bildende Kunst und Bildhauerei an der Kunstschule Berlin Weißensee und Urban Studies am San Francisco Art Institute.
Gefördert aus Mitteln des Fonds Dezentrale Kulturarbeit Spandau.
Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Während des Oster-Ritterfest vom 4.-6. April bleibt das ZAK leider geschlossen! ...............................................................
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