
Eröffnung Donnerstag, 7.8. um 18 Uhr Grußwort: Dr. Urte Evert - Museumsleiterin Zitadelle Spandau Einführung: Sebastian Schuth - Archivleiter Zitadelle Spandau Carmen Mann - Sammlungsleiterin Zitadelle Spandau Etwa 70 Luftschutzbunker sollten die Spandauer Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg vor Luftangriffen der Alliierten schützen. Sie waren auf Adolf Hitlers Beschluss von Luftschutzmaßnahmen für Berlin ab 1941 im gesamten Bezirk errichtet worden. Nach Kriegsende galten sie laut dem Potsdamer Abkommen als militärische Objekte und sollten im Zuge der Demilitarisierung beseitigt werden. Deshalb beschloss die Alliierte Kommandantur im Juli 1946, alle militärischen Anlagen in Berlin abzutragen und zu vernichten. In Spandau begannen die britischen Besatzer im April 1947 mit der Sprengung des ersten Bunkers. Während die gesprengten Anlagen noch mehrere Jahre das Stadtbild Spandaus prägten, wurden einzelne Bunker weiterhin zu Lagerzwecken genutzt. Die meisten von ihnen wurden bis Mitte der 1950er Jahre im Rahmen des Berliner Notprogramms mit der Marshall-Plan-Hilfe für den Wiederaufbau Berlins abgetragen. Der letzte Luftschutzbunker in Spandau verschwand schließlich 1997 mit der Demontage des Hochbunkers in der Földerichstraße. Heute erinnert in Spandau nichts mehr an sie. Doch im Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau hat sich ein Fotobestand erhalten, der 30 dieser Bunker und ihre Demontage dokumentiert. Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau widmet sich diesem Bestand erstmals umfassend und zeigt ihn anlässlich „80 Jahre Kriegsende“ in dieser Ausstellung. Dabei gingen die Mitarbeiter*innen auf Spurensuche nach den einstigen Standorten, die in der Ausstellung und von berlinHistory e.V. in der Berlin History App verortet wurden. Wir laden Sie herzlich in die Ausstellung, zu dem Begleitprogramm und zur Nutzung der Berlin History App ein, um mehr über die Geschichte der Bunker und ihre ehemaligen Standorte zu erfahren. Der Eintritt ins Gotische Haus und die Teilnahme am Begleitprogramm sind kostenfrei. BEGLEITPROGRAMM Kiezspaziergang „80 Jahre Kriegsende“: Altstadt Spandau und Stresow ................................... Sonntag, 28.9. um 15 Uhr Treffpunkt: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Der Spaziergang führt Sie durch die Spandauer Altstadt und über die Charlottenbrücke nach Stresow. Im Fokus stehen die in der Altstadt verlegten Stolpersteine für Spandauer Jüdinnen und Juden, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vertrieben oder ermordet wurden und denen der Zugang zu den Luftschutzbunkern verwehrt blieb. Zudem werden Standorte ehemaliger Bunker besucht, die im Rahmen der Demontage abgetragen wurden. Kiezspaziergang „80 Jahre Kriegsende“: Wilhelmstadt ............................................................... So. 19.10. um 15 Uhr Treffpunkt: Vor dem Stadtteilladen Wilhelmstadt, Adamstraße 39, 13595 Berlin Bei diesem Spaziergang laden wir Sie ein, die Spandauer Wilhelmstadt mit anderen Augen zu sehen. Lernen Sie etwas über die geschichtlichen Spuren im Kiez und erkunden Sie mit uns Stolpersteine, ehemalige Standorte von Luftschutzbunkern und Kaufland, auf dessen Gelände bis 1987 das Spandauer Kriegsverbrechergefängnis stand. Vortrag: Katastrophenschutz in Spandau ................................................................................... Mi. 12.11. um18 Uhr Ort: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Eine Großschadenslage oder eine Katastrophe kann, so unwahrscheinlich das auch ist, jederzeit auftreten. In solch einem Notfall, stellen sich Fragen: Wie informiere ich mich über Gefahren in meinem Gebiet? Wie kann ich wirkungsvoll für mich und meine Familie vorsorgen? Petric Stöwer, Leiter der Stabsstelle Katastrophen-, Arbeits- und Brandschutz des Bezirksamtes Spandau von Berlin, gibt Ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen. Spandau im Zweiten Weltkrieg ................................................................................................. Mi. 21.1. um 18 Uhr Ort: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Die Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V. erhielt dieses Jahr den Nachlass ihres 2017 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden Gerhard Hinz. Der Verein stellt mit seiner Ersten Vorsitzenden Ina Bittroff erstmals die umfangreichen Forschungsunterlagen zu seinem 2002 veröffentlichten Werk „Spandau im Zweiten Weltkrieg. Zeitzeugenberichte, Dokumente, Betrachtungen“ vor. Einige Zeitzeugenberichte in diesen Unterlagen fanden in seinem Buch keine Erwähnung und werden erstmals vorgestellt. Finissage am Tag der Archive 2026 ......................................................................................... So. 8.3. von 14 – 17 Uhr Ort: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Am letzten Tag der Ausstellung können Sie mit den Kurator*innen der Ausstellung, Sammlungsleiterin Carmen Mann und Archivleiter Sebastian Schuth, ins Gespräch kommen und vertiefende Informationen zur Ausstellung und aktuellen Projekten des Archivs, wie z.B. der Digitalisierung historischer Bestände erhalten. Im Vorfeld der Finissage findet um 11 Uhr eine Führung durch das Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau auf der Zitadelle statt, bei der Sie einen Einblick in die Archivräume, die Arbeitsweise des Archivs und ausgewählte Bestände erhalten. . ÖFFNUNGSZEITEN: Sommer (01. April - 30. September) - Montag - Samstag .....10 - 18 Uhr - Sonntag .....................12 - 18 Uhr Winter (01. Oktober - 31. März) - Montags geschlossen - Dienstag - Samstag ...10 - 18 Uhr - Sonntag .....................12 - 18 Uhr Am 24. und 31. Dezember und an Berliner Feiertagen geschlossen.
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