
In einer Gegenwart, die Kurzweiligkeit schätzt und zugleich die Sehnsucht nach ewigem Leben birgt, verbinden die Künstlerinnen Birgit Borggrebe, Katrin Günther, Katharina Reich und Ulrike Martha Zimmermann in einer Gruppenausstellung verschiedene Aspekte von Zeitlichkeit. Unter dem Titel „Ewigkeit” eröffnen sie bildnerische Räume, in denen selbst Naturgesetze ihre apodiktische Notwendigkeit verlieren. Während sich Auffassungen von Ewigkeit und Unendlichkeit unserer Vorstellungskraft entziehen, entfaltet das Kunstwerk selbst ganz eigene Zeitlogiken. In seiner dokumentarischen Qualität kann es als Zeitmarker einer Vergangenheit verstanden werden. Gleichzeitig bindet es seinen Betrachter durch den Moment des Betrachtens an ein Hier und Jetzt, wie es Walter Benjamin bezeichnete. Parallel weckt das Kunstwerk als Artefakt den Wunsch des Bewahrens – es soll am besten in aller Ewigkeit fortbestehen.
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Hohenhollerndamm 176, 10713 Berlin
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