
Digitale Gewalt ist längst Teil unseres Alltags und betrifft Frauen in besonderem Maße. Ob Hatespeech, Doxing, Stalkerware, Identitätsdiebstahl, heimliche Aufnahmen oder die Veröffentlichung intimer Bilder: Die Möglichkeiten, digitale Technologien für Kontrolle, Einschüchterung und Übergriffe zu nutzen, nehmen stetig zu. Doch während die Bedrohung wächst, bleiben Betroffene oft allein. Polizei und Justiz sind häufig überfordert, Beratungsstellen fehlen Ressourcen und klare Zuständigkeiten. Viele Formen digitaler Gewalt sind zwar strafbar, werden aber nicht als „Cybercrime“ anerkannt und geraten so aus dem Fokus der politischen Debatte. Anne Roth – Expertin und Referentin für Digitalpolitik der Linksfraktion im Bundestag – gibt in ihrem Vortrag einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, zeigt die vielfältigen Erscheinungsformen digitaler Gewalt und diskutiert, was sich politisch, rechtlich und gesellschaftlich ändern muss. Im Anschluss gibt es Raum für Austausch, Fragen und Tipps. Gemeinsam mit Ihnen möchte sich die Stadtbibliothek Spandau für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Mit unserem Programm zum Mädchen- und Frauenmärz stehen wir für Empowerment, Chancengerechtigkeit und Solidarität. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen inspirierenden Austausch. Mo, 09.03.2026 | 19 Uhr | Lesecafé Anmeldung unter T (030) 90279-551; events@ba-spandau.berlin.de Die Teilnahme ist kostenlos.
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